Das Wappen von Neustadt (Wied) Feld 1 zu Feld 1: Zwei rote gekreuzte Lilienstäbe als Wappen derer von Neustadt, Das adelige Geschlecht scheint im Zusammenhang mit der Pfarrei Asbach zu stehen, wo in der Sakristei der alten Kirche ein Erbbegräbnis dieses Geschlechts stattfand. Von der Neuerburg aus kamen sie als Burgmannen nach Altenwied und rückten als Nachfolger der Vögte von Panau ins Richteramt zu Neustadt ein. Sie nennen sich hier Von Neustadt, genannt Munt. Munt ist die richterliche Tätigkeit; die Lilienstäbe sind das Sinnbild ihres Amtes. Ihr Richteramt in Neustadt ist 1450 – 1582 bezeugt. Nach ihrem Amtssitz nannten sie sich Von Neustadt. Reicher Besitz wuchs ihnen zu. Die Erinnerung an sie hat sich erhalten in den „Muntesleuten“ in Rüddel und Reeg, ebenso im Jungfernhof, der ihren unverheirateten Töchtern als Versorgungshof diente. Das in der Literatur (Fahne, Adelige Geschlechter...) als Urner Doppelbecher und später als Garben (Frei von Dehrn) gedeutete Wappen ist von Dr. H. Gensicke als 3 (2:1) Adlersrümpfe richtig gestellt worden. Diese Lesart wurde dem Entwurf in freier Darstellung zugrunde gelegt. Die noch vorhandenen Grabsteine ihrer Nachfolger halten die Erinnerung an dieses Geschlecht wach. | Kontakt
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