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Betreuende Grundschule der VG Asbach im Rahmen der COVID-19-Pandemie

Betreuende Grundschule VG Asbach im Rahmen der COVID-19-Pandemie

Eine weitere Anfrage der CDU/FDP-Fraktion beinhaltete die Fragestellungen, welche Maßnahmen in der Betreuenden Grundschule im Hinblick auf die COVID-19-Pandemie  ergriffen wurden, welche Kosten dabei entstanden sind und wie sich die Betreuende Grundschule hinsichtlich der Anzahl der Kinder und der Betreuungskräfte entwickelt.

Herbert Limbach als zuständiger Mitarbeiter in der Verwaltung berichtet, dass die Betreuende Grundschule im Jahr 2013 mit 145 Kindern gestartet ist. Im laufenden Schuljahr sind es 353 Kinder. Bei einer Zahl von 850 Kindern in den Grundschulen insgesamt werde deutlich, dass das Angebot sehr gut von den Eltern an allen Grundschulstandorten angenommen wird. Es gibt flexible Bring- u. Abholzeiten und aktuell 40 Betreuungskräfte. Diese setzen sich aus pädagogischen Fachkräften aber überwiegend Quereinsteigern zusammen. Im Rahmen der Corona-Bekämpfung wurden Ortsbegehungen durchgeführt und für jeden Standort individuelle Hygiene- und Ablaufkonzepte erstellt, so Ottmar Zabel, Sicherheits- u. Arbeitsschutzbeauftragter der Verwaltung. Es wurde sich dabei an den Hygienekonzepten des Landes orientiert. Es wurden umfangreich Desinfektionsmittel, Schutzmasken, Spuckschutzwände u.ä. beschafft und vorgehalten. Eine besondere Herausforderung stellt die Mittagessenverpflegung dar. Hier mussten Räume zu Speiseräumen umfunktioniert werden, um Sicherheitsabstände und Lüftungen umsetzen zu können. Der Betreuungsaufwand hat sich dadurch aber auch durch die veränderte Essensausgabe deutlich erhöht. Beim Personal gibt es auch Kräfte, die zu Risikogruppen gehören und zeitweise nicht arbeiten konnten. In Abstimmung mit dem Betriebsarzt konnten durch Installierung von Schutzmaßnahmen inzwischen nahezu wieder alle Kräfte in Einsatz gebracht werden. Zudem kann durch die Corona-Ambulanz eine schnelle und bedarfsgerechte Testung der Mitarbeiter erfolgen. Es wurden ferner Infrarot-Fiebermessgeräte angeschafft, um auch vor Ort Kinder mit leichten Erkältungssymptomen, mit denen in der nun kälter werdenden Jahreszeit zu rechnen ist, vor Ort auf Fieber hin testen zu können. Zudem wird eine CO2-Ampel getestet, um rechtzeitig für Lüftungen von Räumen sorgen zu können. Das Angebot der Ferienbetreuung in den Herbstferien soll stattfinden, wenn auch die Teilnehmerzahl etwas reduziert werden muss.