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Corona-Schutzimpfung

Über 5500 Impfungen im Kreis Neuwied


Kreis Neuwied. In Rheinland-Pfalz wurden laut dem Stand vom 11. Januar rund 36.500 Menschen gegen Corona geimpft. Mehr als ein Zehntel von ihnen kommt aus dem Landkreis Neuwied. Damit ist der Kreis im Norden des Landes ein Vorreiter was die Impfzahlen angeht.

„Mit über 5500 Impfungen (Stand 18.01.21) liegen wir im landesweiten Vergleich sehr gut!“ berichtet Landrat Achim Hallerbach. Wie das Impfzentrum in Oberhonnefeld, haben auch die mobilen Impfteams einen vollen Terminkalender. „Wir haben fast alle Senioren- und Pflegeeinrichtungen mit der ersten Impfung durch. Die Zusammenarbeit zwischen den mobilen Teams und den Einrichtungen läuft hervorragend und zügig,“ freut sich Landrat Achim Hallerbach. „Es erfolgt in den ersten Einrichtungen bereits die zweite Impfung.“                                            

Das Impfzentrum in Oberhonnefeld ist bis zur Kapazitätsgrenze ausgebucht. Täglich werden bis zu 200 Personen der ersten Prioritätsgruppe geimpft. „In Kürze wird auch die zweite Impfstraße geöffnet. Hier erfolgt die Zweitimpfung. Wir können dann bis zu 400 Personen täglich impfen,“ erklärt Impfkoordinator Werner Böcking. Im Minutentakt fahren in Oberhonnefeld PKW auf und vom Gelände des Impfzentrums. Viele Verbandsgemeinden im Kreis unterstützen mit den Bürgerbussen alle, die nicht mehr mobil sind oder keine andere Fahrmöglichkeit haben. „Die Teams der Bürgerbusse machen einen tollen Job. Danke für diesen Einsatz,“ lobt Landrat Hallerbach die Initiative. Gleichzeitig gibt es viele Anfragen nach einem weiteren Impfzentrum an der Rheinschiene. Doch dies ist zum einen personell aber auch logistisch und nach den Landesvorgaben nicht möglich. Die Herausforderung im November war es, passende Räumlichkeiten zu finden, die die Vielzahl der gestellten Anforderungen erfüllten und zudem noch für das gesamte Jahr 2021 in vollem Umfang zur Verfügung stehen. Denn der Betrieb der Impfzentren ist bis Ende des Jahres geplant. „Damit sind die Sporthallen und Bürgerhäuser weggefallen und die einzige geeignete Immobilie, die die Anforderungen des Landes erfüllte, war die Halle in Oberhonnefeld. Wir hoffen, dass bald ein weiterer Impfstoff zugelassen wird, der dann auch in der Fläche durch die Hausärzte verimpft werden kann,“ erläutert Landrat Achim Hallerbach. 

Der aktuelle Impfstoff kann nach der Aufbereitung nicht mehr transportiert werden. Daher kann nur eine zentrale Impfung in Einrichtungen oder dem Impfzentrum erfolgen. Sobald es weitere Impfstoffe gibt, die weniger hohe Anforderungen an Lagerung, Aufbereitung und Logistik stellen, werden auch die niedergelassenen Ärzte Impfungen in der Fläche anbieten können.

Zugang zum Impfzentrum wird nur mit vorheriger Terminvereinbarung gewährt. Termine werden über die landesweite Terminvergabe erteilt. Dies ist telefonisch über die Hotline 0800 57 58 100 oder über die Internetseite www.impftermin.rlp.de möglich. Die Mitarbeiter des Rathauses bieten hierzu unter der Telefonnummer 02683-9683997 Ihre Hilfe an. (Erreichbar zu den üblichen Öffnungszeiten des Rathauses)

Wenn Sie keine Fahrmöglichkeit zum Impfzentrum haben, erreichen Sie die Hotline des Bürgerbusses unter 02683-912-123 von Mo - Fr, 8-12 Uhr. Vorraussetzung hierfür ist, dass Sie Ihren Impftermin mit den dazugehörigen Unterlagen vom Land erhalten haben!