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Die “Alte Hütte“ im Hombachtal und die „Neue Hütte“ im Grenzbachtal. - zwei bedeutende Stätten der Westerwälder Eisengusskunst – anschaulicher Vortrag am 4. März in Pleckhausen

Pleckhausen. Der Heimatkundler Albert Schäfer (Willroth) hält am Mittwoch, dem 4. März, um 19.00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Pleckhausen einen anschaulichen Vortrag über die Produktion und die kulturgeschichtliche Bedeutung der “Alten Hütte“ im Hombachtal und der „Neuen Hütte“ (auch Pleckhauser Hütte genannt) im Grenzbachtal.
Die reichen Erzvorkommen des „Horhausener Spateisenstein-Gangzuges“, die Wälder der Region und die Wasserkraft der Bäche boten die ideale Voraussetzungen zur Ansiedlung dieser Hütten.
Ihre Produkte, vorrangig Ofen- und Kaminplatten, fanden zahlreiche Abnehmer, auch über die Grenzen der Heimat hinaus. Die Vielfalt der in Eisen gegossenen Thematik ist bemerkenswert und beinhaltet ein hohes Kulturgut. Noch heute erinnern Fragmente einer gusseisernen Pleckhauser Kaminplatte im Dorfgemeinschaftshaus an die Erzeugnisse der Pleckhauser Hütte.
Die wirtschaftliche Bedeutung der beiden Hütten lässt sich alleine schon daraus ersehen, wie viele unterschiedliche Gewerke erforderlich waren, diese kunstvollen Produkte herzustellen.
Bergbau und Hüttenwesen trugen nachhaltig dazu bei, die heimische Bevölkerung vor Hunger und Not zu bewahren.
Veranstalter des Informationsabends sind der Bergbauförderverein der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld und die Ortsgemeinde Pleckhausen. Der Eintritt ist frei.
Anmeldungen auch über die Volkhochschule der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld, Tel. 02681/85 -199. Internet: www.vhs-ak-ff.de
Weitere Infos bei Rolf Schmidt-Markoski (Vorstandsmitglied im Bergbauförderverein), Tel. 026987/929507, E-Mail: Schmidt-Markoski@t-online.de
Fotounterzeilen: Der Willrother Heimatforscher Albert Schäfer gilt als ausgezeichneter Kenner der Geschichte der heimischen Montanindustrie. Das zweite Foto zeigt eine prachtvolle Ofenplatte aus der Pleckhauser Hütte. Fotos: Bergbauförderverein


