Georouten

Die neuen GeoRouten in der VG Asbach

Unsere Heimat hat so viel Schönes zu bieten: Bergbaugeschichte, eine besondere Geologie, Weitblicke, tiefe Wälder und weite Felder, plätschernde Bäche und verschlungene Pfade. Für all dies steht unsere Region im malerischen Wiedtal.  

Wir freuen uns sehr, Ihnen die neuen GeoRouten "Im Tal der alten Hütte" und "Basalt und Buntmetalle" vorstellen zu dürfen. 

  • GeoRoute „Tal der alten Hütte“

    GeoRoute? Was ist das? Die GeoRouten verbinden Standorte in der Region, die die Möglichkeit bieten, tief in die spannende Entwicklungsgeschichte der Erde und die lebendige Industriekultur der Region einzutauchen. An den miteinander verbundenen Informationspunkten (GeoTope, GeoPunkte, GeoBlicke und Geolnformationszentren) werden interessante Geschichten über die Bergbautradition, das Leben der Menschen sowie die einmalige Naturlandschaft und Geologie erzählt.

    Auch unsere Region kann in diesem Jahr mit zwei neu erschaffenen GeoRouten aufwarten, denn unsere Heimat hat nicht nur viel Schönes, sondern auch viel Interessantes zu bieten. Auf den GeoRouten „Im Tal der alten Hütte“ und „Basalt und Buntmetalle“ kann man ganzjährig spannende Zeitreisen zu Fuß antreten.

    So starteten ca. 60 Wanderer am Samstag, den 18. Juni, morgens gegen 10:30 Uhr, von der Grube Ferdinand in Neustadt (Wied), Ortsteil Funkenhausen um das „Tal der alten Hütte“ zu entdecken. Beim gemeinsamen Erwandern der ersten Etappe gab es neben der schönen Landschaft und sommerlichen Temperaturen von über 30 Grad spannende Informationen zur Geologie und Bergbauhistorie rund um Altenhütte. Weitblicke, tiefe Wälder und weite Felder, plätschernde Bäche und verschlungene Pfade – so ging es teils querfeldein durch unsere Heimat im wunderschönen Raiffeisenland.

    Die GeoRoute ist insgesamt 17,6 Kilometer lang und kann in 3 Etappen oder „am Stück“ erwandert werden. Die erste Etappe über 9,5 km führt von der Sandsteinkirche in Fernthal aus zu den Bergwerken auf dem Grübelsberg, den Röstöfen der Grube Ferdinand und weiter in das „Tal der alten Hütte“ bis zur Hombachsmühle. Über einen markierten Verbindungsweg kommt man dann direkt zur Altenhütte von wo aus man wieder zurück nach Fernthal kommt. Im Tal wurde ein Shuttle-Service für diejenigen bereitgestellt, die den Anstieg nach Fernthal nicht absolvieren konnten. Gegen 14 Uhr fand in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Fernthal die feierliche Einsegnung der GeoRoute durch Pfarrer Peter Strauch statt. Auch die Vertreter der Kommunen fanden sich hier ein. Michael Christ, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Asbach, freute sich bei seiner feierlichen Ansprache über die neuen touristischen Highlights in unserer schönen Heimat und dankte denen, die maßgeblich an dem Konzept und der Umsetzung dieser Maßnahme beteiligt waren. „Die Ausgestaltung dieser Idee ist mit viel Engagement und Herzblut verbunden und festigt das Bewusstsein der Menschen für die Geschichte unserer Heimat!“ Nach einer Rast im Gasthof 'Dreischläger Hof' ging es wieder zurück zur Grube Ferdinand und auch hier gab es abschließend noch einmal die Möglichkeit sich zu stärken und über die Erlebnisse des Tages zu plaudern. Der Erste Beigeordnete der VG Altenkirchen-Flammersfeld Rolf Schmidt-Markoski und Peter Fischer, verantwortlich für den Bereich Tourismus in der VG Asbach, sprachen das Schlusswort. „Die GeoRoute „Im Tal der alten Hütte“ ermöglicht den Menschen, die in unserer Region leben, aber auch Wanderfreunden und Feriengästen, auf „Schusters Rappen“ in die eiserne Vergangenheit unserer Heimat einzutauchen und gleichzeitig die Schönheit der Landschaft des Westerwaldes zu erleben!“ so Schmidt-Markowski. Peter Fischer bedankte sich bei den tapferen Wanderern, die trotz der aussergewöhnlichen Hitze den anstrengenden Weg auf sich genommen hatten und sprach noch einmal die Einladung zur Eröffnung der zweiten GeoRoute am 2. Juli aus. Freudige Gesichter versprachen, auch hier wieder dabei sein zu wollen!

    Die Erschließung der Georoute ist ein Gemeinschaftsprojekt der Ortsgemeinde Neustadt (Wied), der Verbandsgemeinde Asbach und der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld unter Projektleitung von Christoph Eul vom Planungsbüro Eul und dem Landesamt für Geologie und Bergbau RLP, Obergeologierat Roger Lang. Christoph Eul hat sich auf die Fahne geschrieben, das große Wissen der Heimatforscher aus der Region zu konservieren, zu digitalisieren und vor allen Dingen Interessierten zugänglich zu machen. Er hat das Internetportal QR-Kultur ins Leben gerufen, das als Wissensdatenbank heimatkundlich Interessierten, Touristen oder auch Schülern dienen kann. Ebenso sind der GeoPark Westerwald-Lahn-Taunus und der Naturpark Rhein-Westerwald, der das Projekt mit 80% gefördert hat, Initiatoren dieser Aktion. 

  • GeoRoute "Basalt und Buntmetalle"

    Ortsbürgermeister Thomas Junior freut sich über die Auszeichnung der GeoRoute Basalt- und Buntmetalle als „ Qualitätsweg wanderbares Deutschland- Entdeckertour“ von Liane Jordan (Deutscher Wanderverband)

    Neustadt/Wied. Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Wandern über dem Wiedtal auf den Bertenauer Kopf heißt Wandern auf ausgezeichneten Pfaden mit einem einzigartigen Blick auf das Siebengebirge. Gemeinsam mit der GeoRoute „Watzenhahner Riesen“ wurde der Weg rund um Neustadt/Wied als erster Wanderweg mit dem Prädikat „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland – Entdeckertour“ vom Deutschen Wanderverband e.V. prämiert.

    GeoRoute? Was ist das? Die GeoRouten verbinden Standorte in der Region, die die Möglichkeit bieten, tief in die spannende Entwicklungsgeschichte der Erde und die lebendige Industriekultur der Region einzutauchen. An den miteinander verbundenen Informationspunkten (GeoTope, GeoPunkte, GeoBlicke und Geolnformationszentren) werden interessante Geschichten über die Bergbautradition, das Leben der Menschen sowie die einmalige Naturlandschaft und Geologie erzählt.

    So starteten über 80 Wanderer am Samstag, den 2. Juli, morgens gegen 10:30 Uhr, vom Bürgerhaus in Neustadt/Wied, um bei der Premiere dieser Route dabei zu sein. Die Georoute „Basalt und Buntmetalle“ nimmt ihre Wanderer mit auf eine Spurensuche. Zahlreiche Informationspunkte erzählen von den gewaltigen Kräften, die den ehemaligen Meeresboden auftürmten oder die Basaltkuppen entstehen ließen. Die Rohstoffe nutzte der Mensch über Jahrhunderte und hinterließ hierbei kleine und auch große Spuren in der Landschaft. Obergeologierat Roger Lang vom Landesamt für Geologie und Bergbau führte die Gruppe bei sommerlichen Temperaturen durch die schöne Landschaft und informierte über die gewaltigen vulkanischen Kräfte, die einst den gesamten Höhenrücken bis Fernthal formten. Heiße Schmelzen stiegen vor Millionen von Jahren aus der Tiefe auf, und flossen teilweise als mächtige Lavaströme zu Tage, wo sie zu Basaltgestein erkalteten. Die Kräfte der Natur formten schließlich die heutige Landschaft und schälten dabei die harten Basaltkuppen aus dem weicheren Schiefergestein.

    Die GeoRoute ist insgesamt 8,7 Kilometer lang und wird als anspruchsvoll eingestuft. Der Weg führte von dem Bürgerhaus zum Schiefer, nach Jungfernhof, Bertenau und dem Bertenauer Kopf, Manroth, Eilenberg in die Berschau zu einer ersten Rast mit Obst und Getränken. Hier fanden sich auch weitere Wanderer ein, die sich zur letzten Etappe (ca. 1,5 km) über das „Neustädter Rippel“, über Krummenau und den Wiedpark zurück zum Bürgerhaus, anschlossen.

    Gegen 14 Uhr fand am Brunnen im Wiedpark in Neustadt/Wied die feierliche Einsegnung der GeoRoute durch den Ersten Beigeordneten der Ortsgemeinde Neustadt/Wied Christoph Petri statt. Bei dem feierlichen Abschluß mit Gulasch-/Erbsenkanone und kühlen Getränken auf der sonnigen Terrasse der Gaststätte ‚Mistos‘ im Bürgerhaus gab es für die Wanderer erneut die Möglichkeit sich zu stärken und über die Erlebnisse des Tages zu plaudern. Die musikalische Unterstützung durch die ‚Adikrainer‘ machte den Nachmittag zu einer gelungenen Veranstaltung. Ortsbürgermeister Thomas Junior begrüßte beim offiziellen Teil zahlreiche Wanderer, Vertreter der Kommunen, Räten, Vereinigungen und Verbänden. Michael Christ, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Asbach, freute sich bei seiner feierlichen Ansprache über die neuen touristischen Highlights in unserer schönen Heimat und dankte denen, die maßgeblich an dem Konzept und der Umsetzung dieser Maßnahme beteiligt waren. „Die Ausgestaltung dieser Idee ist mit viel Engagement und Herzblut verbunden und festigt das Bewusstsein der Menschen für die Geschichte und Natur unserer Heimat!“ Peter Fischer, verantwortlich für den Bereich Tourismus in der VG Asbach, bedankte sich bei den Wanderern, die trotz der Hitze den anstrengenden Weg auf sich genommen hatten.

    Die Erschließung der Georoute ist ein Gemeinschaftsprojekt der Ortsgemeinde Neustadt (Wied) und der Verbandsgemeinde Asbach unter Projektleitung von Christoph Eul vom Planungsbüro Eul und dem Landesamt für Geologie und Bergbau RLP, Obergeologierat Roger Lang. Die Ortsgemeinde Neustadt (Wied) hat sich auf die Fahne geschrieben, das große Wissen der Heimatforscher aus der Region zu konservieren, zu digitalisieren und vor allen Dingen Interessierten zugänglich zu machen.


Pressebericht Juli 2022: Zum Lesen anklicken